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Seit dem 1. Weltkrieg ist der Nahe Osten ein Flickenteppich von
religiösen und ethnischen Minderheiten, im Fadenkreuz imperialistischer Interessen, die fast immer durch die Instrumentalisierung von stellvertretenden Akteuren ausgetragen werden. Nach dem Krieg gegen den Irak (2003) betrieben die USA konsequent die Konfessionalisierung der Politik, um den „regime change“ im Irak zu festigen, vor allem aber um die sunnitischen Araber gegen die sogenannte „schiitische Achse“ zu mobilisieren.

Im Krieg in Syrien erschienen dann jihadistische Gewaltakteure, allen voran der „Islamische Staat“. Der „IS“ entwickelte sich zu einer Gruppe, die eigene Ziele verfolgte, eine eigene (kriminelle) Ökonomie aufbaute und durch Terror einerseits und seine militärischen Erfolge andererseits attraktiv wurde für Freiwillige, die für eine fanatische Ideologie und guten Sold weltweit jene Jugendlichen rekrutieren, die ohne jede Perspektive in den Elendsvierteln nicht nur der arabischen, sondern auch der westlichen Großstädte aufgewachsen sind.

Diese „jihadistische Internationale“ hebt den Terror auf ein globales Niveau. Im Nahen Osten führt sie zu Massenvertreibungen, die eine völkermordähnliche Dimension erreichen.

 

                     1 x 2 Std.       kostenfrei

Termin:         Mittwoch,      31.08.16         19:00 Uhr

Leitung:        Werner Ruf

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